In einem Unpolitischem Elternhaus aufgewachsen, hatte ich stets nur meinen Großvater, ein ehemaliges SPD Gemeinderatsmitglied, um über Politik zu diskutieren. In einer, soweit ich mich zurück erinnern kann, stehts von der CDU mit absoluter Mehrheit geführten Gemeinde, gab es für uns viel zu diskutieren.

Mit ca. 18 Jahren bin ich bei Bündnis 90/ Die Grünen eingetreten, was erwartungsgemäß bei keinem Familienmitglied Begeisterung hervorrief. Diese Entscheidung war mir nicht leicht gefallen, damals schwankte ich zwischen einem Eintritt bei den Grünen oder der SPD. Da die Grünen 2010 in meinen Augen noch „linker“ aufgestellt waren als heute und mir der Klimaschutz ein wichtiges Anliegen ist, entschied ich mich für die Grünen.

Zunächst fühlte ich mich bei den Grünen sehr wohl, aber schon nach kurzer Zeit fing ich an, an meiner Entscheidung zu zweifeln. Einen Austritt oder Wechsel wollte ich nicht, mit dem Eintritt hatte ich mich schließlich in gewisser Weise verpflichtet.

Die Jamaika-Verhandlungen 2017 im Bund, fand ich von Anfang an nicht gut und die durchgesteckten Ergebnisse zeigten mir, dass die Grünen bereit waren fast alles, auch ihre Prinzipien aufzugeben.

Dass war für mich der Punkt, an dem ich mir sagte „es reicht“.

Auch wegen des starken Auftritts von Martin Schulz in der Wahlnacht, trat ich 2017 in die SPD ein.

Die Entscheidung zur SPD zu gehen war die richtige, ich wurde mit offenen Armen empfangen und habe an der Entscheidung nie gezweifelt. Zum Sonderparteitag der SPD im WCCB, hatte ich mich wie viele Jusos, der #NoGroKo Kampagne angeschlossen.

Im Mai 2018 wurde ich in den Vorstand des SPD Ortsvereins Bonn-Süd gewählt.

Mein Ortsverein wählte mich 2019, auf einer Mitgliederversamlung, zum Stadtratskanidaten für Kessenich.


Als „Gläserner Kandidat“ verspreche ich, dass wenn ich in den Rat der Stadt Bonn gewählt werden, alle mandatsbedingten Einnahmen auf dieser Seite offenlegen werde.