Meinung zur Urwahl einer Doppelspitze:

Auch wenn das neue Verfahren zur Bestimmung der Parteivorsitzenden, recht kompliziert wirkt und einige Monate in Anspruch nehmen wird, glaube ich das die positiven Aspekte einer Urwahl die Nachteile weit überwiegen. Selbst wenn die SPD zu den Landtagswahlen in diesem Jahr, ohne neue Vorsitzenden dastehen wird, ist dass für die neue Parteiführung nur von Vorteil. Denn wenn wir ehrlich sind, werden wir die Wahlen vermutlich nicht gewinnen. Daher kann im Dezember eine neue Parteiführung unbelasteter starten.

Nun zum konkretem Verfahren:

© SPD.DE

Eine Doppelspitze wird vom PV befürwortet, auch ich halte eine Doppelspitze für eine gute Lösung. Es gibt in unserer Partei sehr viel zu tun und wenn eine Doppelspitze harmonisiert, kann sie mehr bewirken als einer alleine.

Bis zum 1.9. müssen sich Bewerber einzeln oder im Team Anmelden, dies halte ich für eine sehr gute Methode um sicher zu stellen, dass eine Doppelspitze von Anfang an gut zusammenarbeiten kann. Meines Erachtens ist die Bewerbungsfrist aber etwas zu lange gehalten.

Im September und Oktober sollen die Kandidaten, auf Tour durchs Land gehen, sich vor- und den Fragen der Mitglieder stellen. Dies ist eine gute Entscheidung des PV, ich werde zu mindestens einer dieser Veranstaltungen gehen.

Das ganze Abstimmungsverfahren ist mir persönlich wieder zu kompliziert aufgebaut, warum hat man sich gegen ein Instant-Runoff-Voting (Wahl mit integrierter Stichwahl) entschieden? Einmal abstimmen und wir hätten Klarheit.

Die Möglichkeit auch online abzustimmen befürworte ich sehr, ein solches Tool ermöglicht es kosten zu reduzieren und evtl. öfter die Basis zu befragen.

Und wie schon am Anfang geschrieben war es meiner Ansicht nach richtig den Parteitag im Dezember nicht vor zu verlegen.

Die nächsten Monate werden für uns alle in der SPD sehr spannend und ich persönlich bin sehr gespannt, welche Teams sich bewerben und wer sich als solo Kandidat*in aufstellen lässt.

About the author: Steffen Busch

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